
Räuberhände
Debütroman, Bestseller, Schullektüre, Kinofilm, Hörbuch, Theaterstück. Eine Geschichte über Freundschaft, das Ende der Unschuld und den Anfang des eigenen Lebens.
Lesungen · abends, öffentlich
Ganz pur, theatral oder als Vortrag.
Ich komme nicht und lese einfach vor. Für jedes Buch baue ich eine eigene Situation, die zum Text passt: mal ganz pur, mal mit Licht, Sound und Video, mal mit einer kleinen Szene, in die ich mich hineinspielen kann.

Debütroman, Bestseller, Schullektüre, Kinofilm, Hörbuch, Theaterstück. Eine Geschichte über Freundschaft, das Ende der Unschuld und den Anfang des eigenen Lebens.

Als mein Vater erfuhr, dass er Vater wurde – ist er erstmal abgehauen. Verschwunden. War weg. Und niemand wusste, wo er abgeblieben war. Irgendwann, Wochen später, tauchte er zum Glück wieder auf und hauste erstmal im Garten. Die verrückte Geschichte und was das alles mit dem Reuber zu tun hat – erzählt Finn euch selbst. Zieht euch warm an, macht euch nicht in die Hose, Zeit zum Fürchten: Wir betreten gemeinsam den geheimen Reuberwald und machen Praktikum beim Ein-Mann-Waldvolk.
So läuft’sHier spiele ich eine Rolle. Ich komme auf die Bühne als Krümelchen aus dem Buch, inzwischen erwachsen, und lese selbst gerade das Buch, das mein Vater mir geschrieben hat. Dazu eine Lagerfeuerlampe, kleine Lichter, viel Atmo.

Aus „Gestern war auch schon ein Tag“: die Liebe zu einer Frau, die nicht zu retten ist. Faszinierend und verloren.
So läuft’sIch lese, dazwischen Audio- und Videoeinspielungen.

Kurzgeschichten aus verschiedenen Büchern – aus „die taschen voll wasser“, „Gestern war auch schon ein Tag“ und „Du drehst den Kopf, ich dreh den Kopf“. Direkt und pur, immer mit der Möglichkeit, das Gehörte gemeinsam zu diskutieren.
Ich stolpere über den Begriff „Adultismus“ und sehe plötzlich überall, was ich vorher übersehen habe: wie wir Kinder täglich diskriminieren, ohne es zu merken. Wie Fremde ein Kind ungefragt anfassen. Wie ich sein Spiel unterbreche, weil meine Anliegen wichtiger sind. Wie schon die Welt an sich, von Türklinken bis Lichtschaltern, gegen Kinder gebaut ist.
Der Vortrag ist meine eigene Auseinandersetzung mit dem Begriff und mit der Wirklichkeit des Adultismus, ein suchendes Gespräch mit mir selbst. Er liefert keine fertigen Antworten. Er fragt: Könnte es revolutionär sein, Kinder nicht mehr zu erziehen, sondern sie als vollwertige Menschen zu behandeln?
Für die Lesungen mit Bild und Ton brauche ich:
So viele, wie Raum und Technik hergeben. Ich habe schon vor 1000 Leuten gelesen, dann muss technisch aber alles passen. Am liebsten lese ich immer mit Mikro. In einer kleinen Kita oder einem Klassenzimmer mit einer Klasse geht es zur Not auch ohne.
Mehrere Jahrgänge auf einmal schaue ich mir genau an: Die 1. und die 4. Klasse oder die 4. und die 7. lassen sich nur selten gleichzeitig gut bespielen, die Unterschiede sind zu groß.
Den genauen Technik-Zettel schicke ich nach der Anfrage.
Eine Lesung kostet ein angemessenes Honorar. Ich orientiere mich an der Honorarempfehlung des Schriftstellerverbands und an der Honorarordnung der freien Literaturszene Berlin.
Dazu kommt die Anreise: Ich komme mit der Bahn. Wenn nötig, kommt auch noch eine Übernachtung dazu. Es kann deshalb Sinn machen, Lesungen zu bündeln. Gibts in der Nähe vielleicht Schulen, Bibliotheken, Veranstaltungszentren, Kneipen oder Buchhandlungen, die eine Lesung buchen wollen? Dann lassen sich die Fahrt- und Übernachtungskosten teilen und bei mehreren Lesungen gibts auch Rabatt aufs Honorar, is ja klar.
Ich lese überall auf der Welt, wenn ich eingeladen werde und die Bedingungen stimmen. Im Ausland etwa mit dem Goethe-Institut oder der Frankfurter Buchmesse, mit Übersetzung oder vor deutschsprachigem Publikum.
Lesungen lassen sich fördern. Berliner Schulen beantragen das beim Berliner Autorenlesefonds ihres Bezirks. Bundesweit unterstützt der Friedrich-Bödecker-Kreis Lesungen. Oft helfen auch der Förderverein der Schule, ein Rotary oder Lions Club.